Fructose­intoleranz / – malabsorption

fructose-in-lebensmitteln

Bei Fruchtzucker denkt man in erster Linie an Obst und Gemüse. Viel Fructose (zwischen 7-9g/100g) enthalten z.B. Trauben, Birnen und Äpfel 🍇🍐🍎

Vor allem ist Fructose aber auch in verschiedenen Süßungsmitteln enthalten. Spitzenreiter ist der industriell hergestellte High Fructose Corn Syrup (kurz HFCS oder auch Isoglucose genannt), der zu 42% – 90% aus Fructose besteht. Dieser wird vor allem in den USA sehr häufig eingesetzt.

☝️ Aber auch in Deutschland findet sich auf vielen Fertigprodukten, Süßigkeiten und Softdrinks z.B. die Zutat „Fructose-Glucose-Sirup“ mit einem Gehalt von rund 50% Fructose.

Natürliche Süßungsmittel, wie Agavendicksaft, Ahornsirup oder Honig enthalten ebenfalls zwischen 30-55g Fructose auf 100g.

💡 Selbst ein gesunder Mensch verträgt durchschnittlich nur etwa 50g Fructose pro Tag, ohne davon Beschwerden zu bekommen. Bei einer Person mit einer Fructosemalabsorption sind es gerade einmal 2-5g/Tag. Das entspricht von der Menge her etwa 6 Trauben oder einem Teelöffel Agavendicksaft.

Alternativen für Menschen mit einer Fructosemalabsorption sind z.B. Reissirup, Xylit, Erythrit, Getreidezucker, Stevia oder Traubenzucker.

Ein Übermaß an (Frucht)zucker, ob man eine Unverträglichkeit hat oder nicht, ist im übrigen sowieso ungesund und generell nicht zu empfehlen.

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